DATEV-Schnittstelle: LODAS und Lohn und Gehalt, als Datei oder per Datenservice
Seit dem 7. September übergibt EVENTRA Stamm- und Bewegungsdaten an DATEV LODAS und DATEV Lohn und Gehalt, wahlweise als Datei oder direkt per DATEV-Datenservice, mit Exportverlauf. Dazu: StoTax rechnet mit der Abrechnungsart des exportierten Monats, und die 70-Tage-Übersicht zählt Arbeitstage aus den Zeiten.
Kurz gesagt
- Beide DATEV-Programme, beide Wege: LODAS und Lohn und Gehalt bekommen Stammdaten und Bewegungsdaten aus dem Monatsabschluss, als Importdatei oder per DATEV-Datenservice, wenn die Kanzlei den Zugang freischaltet.
- Der Exportverlauf zeigt pro Monat, was wann an wen übergeben wurde. Ein Export lässt sich nachvollziehen, nicht nur wiederholen.
- Die 70-Tage-Übersicht zählt die Arbeitstage kurzfristig Beschäftigter aus den erfassten Zeiten, inklusive Vorbeschäftigung und Prognose aus gebuchten Schichten.

Der Monatsabschluss war in EVENTRA schon länger das Ende der Zeiterfassung: bestätigte Zeitpaare, Zuschläge aus Regeln, eine Datei für das Lohnbüro. Was fehlte, war der zweite Weg zu DATEV und die Sicherheit, dass ein Export genau so ankommt, wie das Lohnprogramm ihn erwartet. Seit dem 7. September gibt es beides.
Zwei Programme, beide Formate
DATEV führt zwei Lohnprogramme mit zwei Importformaten. LODAS liest Textdateien mit festen Satzarten, Lohn und Gehalt eigene Importdateien mit Personalnummer, Lohnart, Datum und Wert. EVENTRA erzeugt jetzt beides aus demselben Abschluss:
| DATEV LODAS | DATEV Lohn und Gehalt | |
|---|---|---|
| Stammdaten | Personalstamm, Steuer, Sozialversicherung, Bank, Beginn und Austritt | Stammdatenimport nach Feldkatalog |
| Bewegungsdaten | Stunden pro Lohnart und Abrechnungsmonat | Stunden pro Lohnart, Datum, Personalnummer |
| Zeichensatz | Windows-1252, wie LODAS ihn erwartet | nach DATEV-Vorgabe |
Welches Programm die Kanzlei nutzt, ist eine Einstellung pro Veranstalter. Die Lohnartennummern und die Personengruppen 109 und 110 kommen aus derselben Stelle. Der Export erfindet nichts, er übernimmt.

Datei oder Datenservice
Der klassische Weg bleibt: Datei herunterladen, an die Kanzlei schicken, dort importieren. Neu ist der DATEV-Datenservice: Wenn die Kanzlei den Zugang für den Mandanten freischaltet, übergibt EVENTRA Stamm- und Bewegungsdaten direkt an DATEV, ohne Datei und ohne Upload in der Kanzlei. Die Datei bleibt als Rückfallweg und als Beleg jederzeit abrufbar.
Beide Wege schreiben in den Exportverlauf: welcher Monat, welches Programm, welcher Weg, welcher Zeitpunkt, wie viele Personen. Wer im Dezember wissen will, ob der August per Datei oder per Datenservice ging, sieht es in der Liste, statt im Postfach zu suchen.
StoTax: Abrechnungsart des Monats
Für Veranstalter, deren Lohnbüro mit StoTax arbeitet, gab es am 2. September eine Korrektur, die im Alltag auffällt: Der Export nutzt die Abrechnungsart, die im exportierten Monat galt, nicht die aktuelle. Wer eine Person im September von kurzfristig auf Minijob umstellt und danach den August exportiert, bekommt im August die kurzfristige Beschäftigung, so wie sie damals war.
Die 70-Tage-Übersicht
Für kurzfristig Beschäftigte zählt die Übersicht unter Abrechnung seit dem 27. August die Arbeitstage im Kalenderjahr aus den erfassten Zeiten, nicht aus dem Plan: Ein Tag zählt, wenn an ihm gearbeitet wurde. Vorbeschäftigungen bei anderen Arbeitgebern werden pro Person hinterlegt, die Prognose rechnet die bereits gebuchten Schichten dazu. Wer bei 62 Tagen steht und noch zehn Schichten im Plan hat, sieht das, bevor das Lohnbüro anruft.

Die drei Änderungen gehören zusammen: Der Abschluss liefert die Zahlen, der Export bringt sie in das Programm der Kanzlei, die Übersicht sorgt dafür, dass darin nichts steht, was die Grenze reißt.